Die originären Texte und theoretischen Kernbeiträge von Günther Mohr in der Transaktionsanalyse (TA) konzentrieren sich vor allem auf die Begründung und Ausformung der Systemischen Transaktionsanalyse. Er hat die klassischen, psychotherapeutisch geprägten Konzepte von Eric Berne konsequent für die Arbeit mit Organisationen, Teams und im Coaching weiterentwickelt. [1, 2]
Zentrale Werke und Kernkonzepte
- „Einführung in die systemische Transaktionsanalyse von Individuum und Organisation“ (Buch, 2020): Dies gilt als sein theoretisches Hauptwerk. Er integriert darin die drei systemischen Prinzipien Vernetzung, Kontextbezug und Selbsterhalt in die klassischen TA-Strukturen. [1, 2]
- Der „Diamant der Professionalität“ (Metatheorie): Ein von Mohr eingeführtes metatheoretisches Modell, welches Struktur und Orientierung für das professionelle Handeln in der Beratung bietet. [1, 2]
- „Ich-Zustände – die Einheits- und die Unterschiedstheorie“ (Fachartikel, 2009): Erschienen in der Zeitschrift für Transaktionsanalyse. Ein wichtiger theoretischer Text, in dem er das fundamentale TA-Konzept der Ich-Zustände systemisch reflektiert. [1, 2]
- „Systemische Organisationsanalyse“ (Buch, 2006) & Die 10 Systemdynamiken: Mohr beschreibt hier ein umfassendes Framework zur Analyse von Organisationen, bei dem das System selbst zum Klienten wird. [1, 2]
- „Pattern theory as a meta concept for change“ (Fachartikel, 2012): Veröffentlicht im internationalen Transactional Analysis Journal. Ein Text über systemische Veränderungsmuster (Patterns). [1, 2]
- „Coaching mit neuer transaktionsanalytischer Theorie“ (Fachartikel, 2021/2022): Erschienen im Journal Coaching | Theorie & Praxis. Hier ordnet er Einzeltheorien der TA neu in Bezug auf eine beziehungsorientierte Metatheorie. [1, 2]