Systemische Organisationsanalyse der Nationalmannschaft bei der WM 2026
Im folgenden analysiere ich den Auftritt der deutschen Nationalmannschaft mittels der systemischen Organisationsanalyse. Die bedeutet zehn entscheidend Parameter zu betrachten, die ein System zu Erfolg oder Misserfolg führen.
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Aufmerksamkeit
Mit der Hauptaufmerksamkeit erfasst man, womit sich die Mitglieder eines System wirklich befassen. Es geht nicht darum, was in Veröffentlichungen steht, sondern was die Systemmitglieder wirklich tun und was sie im Kopf haben.
Hier gab es einige Auffälligkeiten:
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Im Spiel war man sehr auf Sicherheit bedacht. Das Hintenrumspielen ist zwar für die großen Mannschaften heute typisch. Wie im Handball spielt man um einen Halbkreis herum. Aber wenn man nicht wie Argentinien, England oder Portugal Ausnahmekönner im Sturm hat, wird es heute gegen jede defensiv gut eingestellte Mannschaft schwer, siehe auch die ausgeschiedenen Niederlande, auch Belgien mit Hängen und Würgen.
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Die Hauptaufmerksamkeit lag vorher sehr stark auf Nominierungen, auf einzelnen Personen. Offiziell hieß es, die Besten sollen spielen. Aber ist das wirklich das Thema? Soll nicht die beste Mannschaft spielen, z.B. Spieler, die auch in schwächeren Mannschaften zu hohen Leistungen in der Lage sind, etwa wie der Frankfurter Brown oder der Kölner El Mala. Bei Bayern München glänzen viel aufgrund ausländischer Weltklassespieler wie Oliseh und Diaz.
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Spieler, denen man Vertrauen geschenkt und versprochen hatte – wie Baumann – werden plötzlich ausgebootet. Welches Signal gibt man dmit an andere Spieler?
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Themen wie Frauen, Freundinnen und sogar Mütter spielten im Camp eine größere Rolle. Hatten Sepp Herberger, Helmut Schön, Franz Beckenbauer und Yogi Löw ihre Mütter dabei? Ich glaube kaum. Nichts gegen familiäre Einbettung. Aber viele Arbeitnehmer dürfen ihre Mütter nicht mit an den Arbeitsplatz bringen. Wer darf anreisen, wer nicht, in welcher Klasse? Das beschäftigte angeblich die Spieler.
Zur Aufmerksamkeit gehören auch eine normative, eine strategische und eine operative Ebene. Normativ meint den Beitrag, den man für die Gesellschaft liefert. Die Frage, was die Nationalmannschaft für die deutsche Bevölkerung oder darüber hinaus leistet, ist ungeklärt. Ist sie wie ein traditionelles nationales Symbol mit drei Farben oder zeigt sie die positive Integrationsleistung des Landes an? 1994, das durch die Dokumentation jetzt oft verglichen wird, stand eine deutsche Mannschaft zum Beispiel unter dem Druck, Deutschland vom Bild der Rechtsradiklalen mit Brandsätzen vor Asylheimen zu befreien. Und damals gab es intern große Kontroversen. Worum ging es jetzt eigentlich?
Strategisch bedeutet, mit welcher Vision und Zielrichtung man auftritt: (a) Weltmeister werden oder (b) junge Spieler in einem Turnier Erfahrungen sammeln lassen, (c) irgendwie in der Tradition von Fußball-Deutschland stehen, (d) gar nichts. Eine Grundaufmerksamkeit sollte heute auch darauf liegen, wie sich der Fußball verändert hat. Jede Mannschaft ist heute taktisch in der Lage, den Großen Paroli zu bieten. Man propagierte diesmal Strategie (a) „Weltmeister werden“. Es gab allerdings keine Belege aus den letzten Jahren, dass das realistisch war.
Als Drittes gibt es die operative Ebene: Wer spielt und wie spielt man? Dazu unter Kommunikation und Problemlösung mehr.
2. Rollen
Die Rollengeschichte fängt beim ersten Hinsehen mit den Rollen der Spieler an. Es kann nicht jeder irgendwo hinlaufen, wo er will. Der Verteidiger kann nicht auf einmal ständig in der vorderste Reihe sein und dort verteidigen. Wenn Spieler auf ihrer angestammten Position spielen, wissen sie genau wie sie sich bewegen müssen. Dies war diesmal nicht unbedingt der Fall, siehe rechte Außenverteigerposition für Kimmich.
Die Rollen auf dem Platz haben gerade im Fußball eine sehr wichtige Bewandtnis. Wie erfüllen die Systemmitglieder ihre unterschiedlichen Rollen? Die geht von denen, die das Camp aussuchen, bis zu denen auf dem Platz.
Für die Rollenebene ist auch wichtig, welche Körper- und Persönlichkeitstypen in welchen Rollen stecken. Ist jemand ein körperlich wenig robuster Spieler, so ist er in einer Mittelstürmerposition, in der es oft körperlich sehr dicht zugeht, nicht so effektiv. Ist jemand beispielsweise ein langsamerer Spieler und auf einer Außenverteidigerposition, so ist er nicht so sehr gegen schnelle Außenstürmer geeignet. Nagelsmann bemerkte auf die körperlich weniger robusten Filigrantechniker Wirtz und Musiala in der Mannschaft angesprochen, dann müssten sie den Ball schneller abgeben. Gleichzeitig sollen sie aber im Dribbling Alles windelweich spielen. Was jetzt?
Nun ist er schon genannt, der Trainer, eine zentrale Rolle, an dem sich im Fußball gerne vieles festmacht. In der deutschen Mannschaft war ein erfahrener und mit Vereinsmannschaften (Bayern, Barcelona) erfolgreicher Trainer (Flick) gescheitert. Man nahm einen jungen ambitionierten Trainer, einen der so genannten Taktiktrainer ohne große eigene Spielererfahrung. Er zeigte sich zunächst eloquent in der Vorstellung und wurde auch von vielen als „Fußbalfachmann“ gelobt, wobei diese Titulierung von den so genannten Experten oft bedeutet, dass er ein Theoretiker ist, nicht selbst gespielt hat und ihm gerade diese Erfahrung fehle. Die Sendung der Doppelpass in Sport1 lebt von dieser Kontroverse, gerade weil man auch so viele intuitiv gute Fußballer erlebt hat, die kleinen Schimmer davon hatten, warum sie etwas machten. Namen spare ich mir.
In Belastungssituationen, z.B. Entscheidung über Neuer und im dritten Vorrundenspiel zeigte Nagelsmann wenig erfahrungsgeleitetes Handeln. Er stand bei Neuer nicht zu vorherigen Abmachungen und im dritten Vorrundenspiel schickte er im Gegensatz beispielsweise zu den Norwegern, die in einer ähnlichen Situation (schon qualifiziert) standen und ihre Besten schonen wollten, die erste Elf aufs Feld gegen Ecuador. Diese erste Elf reagierte dann, wie man es tut, wenn man sich fürs nächste Spiel schonen will: Man zieht den Fuß zurück. Die These, hier noch ein anderes System mit der ersten Elf einspielen zu wollen, erschien mitten in einer WM auch illusorisch. Ein erfahrener Trainer hätte die Beziehungsebene gesehen und den versprochenen Einsatz für die bisherigen Ersatzspieler gewährleistet. Dies passierte nicht. Erwartungen wurden enttäuscht. Eine Niederlage und ein Knick im Selbstvertrauen der Mannschaft war die Folge. Die Konsequenz zeigte sich im Folgespiel gegen einen ähnlichen Gegner (Paraguay) in sehr langsamem und vorsichtigen Spiel.
Jetzt ist Jürgen Klopp in aller Munde. Wenn der klug ist, was sagt er dann? Lothar will nicht, obwohl er heute durchaus gut spricht. Aber der ahnt schon, was einem blüht. Felix Magath würde sicher nicht nein sagen. Wer erntet Früchte? Hat nicht Löw vom viel gescholtenen Klinsmann profitiert?
Sollte nicht ein deutsche Tugenden-Trainer wie Baumgart oder Kwasniok mal ans Ruder? Schlechter wäre das wohl auch nicht. Man muss nur zwischendurch auch mal zu den Spielern hinfahren, nicht immer nur in München sitzen, Beziehung zu allen Spielern aufnehmen, auch wenn sie weiter weg spielen. Das wäre Wertschätzung. Hat Albert Riera schon einen neuen Verein?
Oder vielleicht ein Urs Fischer, der in aller Ruhe und mit weniger Worten aus der lahmen Ente Mainz ein Team mit tollem Fußball, Erfolg und sehr selbstbewussten Spielern (Sano, Amiri,…) gemacht hat.
Zu den Rollen zählen auch die, die das Camp aussuchen, die erlauben, dass Mütter mitfahren, die Funktionäre. Deren Wirken ist nicht so sichtbar. Aber die Verträge, die sie beispielsweise mit einem jungen unerfahrenen Trainer schließen, wirken merkwürdig.
3. Beziehungen
Rollen stehen in Beziehungen. Wie die Beziehungen zueinander sind, ist sehr entscheidend für die Leistung von Menschen. Ideal sind symmetrische Beziehungen, in denen der eine dem anderen für seine Rolle Feedback geben kann. Eine Augenhöhe bedeutet das in Würdigung der Rollen. Es scheint sehr starke Unterschiede zwischen offener und verdeckter Kommunikation gegeben zu haben.
Die Rollenbeziehung zu Undav war interessant. Das Wort Rolle wurde hier explizit benannt: Einwechselspieler. Dann wieder doch nicht, dann wieder doch.
Spielt es eigentlich für die Beziehungen eine Rolle, dass der bisherige Trainer mit einem Großteil der Spieler bei Bayern (Neuer, Musiala, Kimmisch, Goretzka, …) schon trainierte und dort wegen mangelnder Erfolge entlassen wurde.
4. Kommunikation
Kommunikation realisiert die Beziehungen im Kleinen. Hier ist bei einem System die Innen- und die Außenkommunikation zu unterscheiden. Im Profifussball auf Nationalmannschaftsebene ist die Außenkommunikation oft sehr sichtbar. Selbst 20-jährige junge Spieler beherrschen Antwortgeben in Interviews. Sie werden darin trainiert wie im Passspielen auf dem Platz.
Wieweit die Außenverlautbarungen dem Inneren entsprechen, kann man nicht so wissen. Der bisherige Trainer soll mit den Spielern nicht so sehr viel kommuniziert haben.
Interessant ist ein weiteres Phänomen. Inzwischen hat sich im Fußball eine Entschuldigungskultur entwickelt. Da sieht man einen kaum genügenden Spieler, aber im Interview danach ist er äußerst einsichtig und demütig. Er flucht nicht oder zertritt Werbebande. Spieler und Trainer entschuldigen sich nach weniger guten Spielen. Wem gegenüber hat man Schuld auf sich genommen? Dabei geht man in der Regel aber nicht in die Tiefe, beispielsweise eine eigene Aktion zu erwähnen. Man führt allgemeine Dinge wie Platz, Wetter oder sonstige Kräfte heran. Dass ein Stürmer sagt, er hätte selbst einen Fehler gemacht, findet man kaum. Oder ein Nationaltorhüter, der daneben greift, sagt: „jeder, der schon einmal im Tor gespielt hat…“ und sieht keinen Fehler. auch beim ersten Tor der Ecuadorianer war mein Eindruck, dass den ein Drittel der WM-Torhüter rausgefischt hätten. Aber Fußballdenkmäler haben Sonderstatus.
Auch ist es unüblich, Spieler in der Öffentlichkeit zu kritisieren. Tuchel hat dies mit Kane getan, aber ich fand es auch riskant. Aber Tuchel hat Einiges vorzuweisen, steht auch immer in der Gefahr, seine eigene Authentizität leben zu müssen und sehr belehrbar scheint er nicht. Hoffentlich fällt das ihm nicht auch noch auf die Füße. Es braucht nur eine Pause von Kane.
5. Problemlösung
Die Problemlösungsmuster bestehen aus zwei wesentlichen Aspekten, einmal der Definition, was überhaupt ein Problem ist und zweitens des Lösungsspektrums, das man ins Auge fasst.
Verteidigung ist eine Problemlösungsaufgabe. Wenn man einmal vergleicht, mit welchem Körpereinsatz defensiv ausgerichtete Mannschaften (Beispiel Ghana gegen England) verteidigt haben: zwei Verteidiger springen im nahezu Spagat knapp über der Grasnarbe hintereinander dem Schützen Kane entgegen, so dass der Ball kein Durchkommen hat. Dagegen sah man einen deutschen defensiven Mittelfeldspieler im Ecuadorspiel, als er eher stolzierend den Ball durch die Beine geschossen kommt, was Neuer vielleicht etwas die Sicht nahm und er zu langsam für den Ball wurde. Aber wie ich schon sagte: Ein Drittel hätte den gehalten.
Zum Problem gehört auch, dass heute die meisten Mannschaften sehr gut Defensive spielen und gerade gegen die großen Mannschaften nicht so gerne selbst aktiv sind, weil sie sich dann entblößen. Ich will nicht in Schweinsteigers Afrikafalle tappen, aber gerade diese Mannschaften haben ungeheuer taktisch und defensiv zugelegt.
Lösung beginnt mit der Vorbereitung, der Einhaltung von Fairness im Vorfeld. Dies erfordert wiederum sehr viel Kommunikation. Weltmeisterschaften und Europameisterschaften gibt es alle zwei Jahre. Also kann man unterschiedliche Lösungen probieren. Auch hier ist wieder die Mannschaft interessant. Wer spielt in einer schwächeren Mannschaft hervorragend. Dann wäre die Entscheidung zwischen Lennart Karl und Said El Mala einfach gewesen.
Im Spiel selbst kann man durch die drei Unterbrechungen nachsteuern. Tucgel hat dies schon gezeugt. Die deutschen Wechsel im Praquayspiel deuteten nicht auf „jetzt alles nach vorne“ hin.
6. Erfolg
Erfolg ist die beste Motivation, heißt es. Es fing ja mit einem Erfolg an (Curacao), dem höchsten der bisherigen WM 2026. Aber wie trügerisch war das. Zeitweise war auch schon nach 2022 ein leichter Aufschwung festzustellen. Vielleicht hat aber falsches Taktieren hier wieder zum Verlassen der Erfolgsspur geführt. International sehr erfolgreiche Spieler wie Havertz oder auch die Bayernspieler verlieren in der Nationalmannschaft ihre Power. Meine Vermutung ist, dass ihnen in der Nationalmannschaft Schlüsselspieler oder Teamgeist fehlen.
„Die Mannschaft“ hieß es eine Zeitlang, was auch nicht fruchtete. Und wenn heute – erlauben Sie mir dies sarkastischen Teil – die Mütter mitfahren, passt so ein Begriff auch nicht mehr. Aber „Muttersöhne“ käme auch nicht gut.
7. Gleichgewichte
Hier geht man von einer Standardidee für Systeme aus. Systeme mögen Gleichgewichte. Da geht es auch darum, wann man die Welt bisher in Ordnung fand. Deutschland war viermal Weltmeister. Das ist der Gleichgewichtsmaßstab zum Wohlfühlen. Es ist aber eine Zeitlang her und braucht einigen Abstand. Uruguay war auch zweimal Weltmeister. Ich erspare ihnen die lange Zeit, die seither vergangen ist. An die Urus, wie so liebevoll genannt werden, stellen die Einheimischen auch immer noch die Anforderungen wie vor fast 100 Jahren. Ein Trauerspiel.
Vielleicht ist es mit Deutschland so wie in der Leichtathletik, wo Deutschland einmal groß war, heute aber nicht mehr, oder im Eishockey, wo zumindest vor einigen Jahre mal Glanzzeiten herrschten. Im Handball geht es auch sehr hin und her wie im Fußball.
Es gibt keine Garantie für Gleichgewichte im Sport. Aber Regeln für Erfolg gibt es vielleicht schon: Wieso beherrscht ein Miniland wie Norwegen (weniger Einwohner als Hessen) fast den ganzen Wintersport und wird jetzt auch im Fußball zur großen Nummer? Das wäre eine gute Frage: Realistisch und unbeschwert in Wettkämpfe gehen.
8. Rekursivität
Unter Rekursivität versteht man, dass gleiche Prinzipien in unterschiedlichen Systemteilen und -ebenen gelten. Zunächst: Das Prinzip „großes Geld“ zieht sich von der FIFA bis zu den potenziellen Prämien der Spieler durch. Ebenso scheint es mit dem Prinzip „angenehme Bedingungen“ zu sein. Die Fußballschule Malente mit ihren Jugendherbergsbetten ist lange her. Wie stellt man Bedingungen für junge, männliche Millionäre her?
Oder wie können in eine 90.000-Leute-Stadion 80.000 Argentinier mit Ticketpreisen ab 1000 Euro sein, die nachweislich nicht in einem reichen Land wohnen. Mir sagte ein Kenner, die kündigen ihren Job, verkaufen ihre Wohnung, um einmal Messi bei einer Fußball-WM zu sehen. Zieht sich ein solcher Einsatz nicht durch?
Aber gut, dass Sie nicht gekündigt und iIhr Haus verkauft haben. Das wäre eine traurige Angelegenheit.
Aber das so genannte Leistungsprinzip. Was ist das? Wieviel wert ist es bei Heidenheim oder Köln 10 Tore zu schießen im Vergleich zu Bayern und Dortmund?
9. Außer Pulsation
Bei der äußeren Pulsation wird betrachtet, wie das System sich an den äußeren Grenzen verhält. Hier geht es um Personen wie auch um Informationen, genauso um das Hineinkommen wie auch das nach Außen Kommen.
In diesem Bereich ist feststellbar, dass nicht viel der internen Befindlichkeiten im Camp wirklich nach außen kommen. Und wenn…selbst extreme Kritiker halten sich an einen gewissen Verschwiegenheitskodex. Aber wenn die Spieler Journalisten fragen müssen, wo man etwas rund um das Hotel herum unternehmen könnte, liegt für die Außenbeziehung doch Einiges im Argen. Junge sportliche Millionäre wissen zum Teil nicht viel mit sich anzufangen. Ich hatte selbst einmal ein Seminar in einem Hotel, in dem sich eine Bundesligamannschaft auswärts zwei Tage auf ein Pokalspiel an einem Sonntag vorbereitete. Es war interessant, mit was die Spieler sich die Zeit vertreiben.
Seit einigen Weltmeisterschaften scheint es so zu sein, dass immer Mannschaftsquartiere weit vom Leben der Menschen gesucht werden. So ist keine Ablenkung da, aber auch keine notwendige.
10. Innere Pulsation
In der inneren Pulsation unterscheidet man die verschiedenen Subsysteme in einem Gesamtsystem und ihre Dynamiken miteinander. Dadurch dass wie oben beschrieben auch Familienangehörige von Anfang an dabei waren, erhöht sich die Differenzierung in Subsysteme.
Es ist immer die Rede von so gebannten Führungsspieler, obwohl mir überzeugende Führungsspieler nicht deutlich werden. Neuer wirkt nicht sehr bezogen auf andere, Kimmisch bemüht, aber auch hilflos. Also die Führungsebene in der Mannschaft war kaum besetzt. Der Bayernblock offenbarte diesmal wenig Rückgrat für die Mannschaft.
Zu den anderen Subsystemen im Gesamtsystem (Funktionäre, Familien) wissen die Insider mehr.
Fazit:
Vielleicht einige Punkte zum Nachdenken…….